Wie wir arbeiten

Wie wir arbeiten

Unsere Schule ist ein Ort des gemeinsamen
Lebens und Lernens

Schul­pro­fil

1. Vorwort
>

„Es ist nor­mal, ver­schieden zu sein.“ (Richard von Weizsäcker)

Die Mar­garete-Steiff-Schule wurde im Jahr 1985 gegrün­det. Seit­dem ler­nen und leben Kinder mit und ohne Beein­träch­ti­gung bei uns. Während die Idee der Inte­gra­tion von damals das Ziel hat­te, Per­so­n­en­grup­pen in eine größere Gruppe zu inte­gri­eren, geht der heutige Inklu­sion­s­gedanke generell davon aus, dass eine Gesellschaft aus Vielfalt beste­ht. Die Mitar­bei­t­en­den der Mar­garete-Steiff-Schule sind mit ein­er inklu­siv­en Grund­hal­tung ges­tartet, haben in einem engen Aus­tausch miteinan­der die gemein­same Beschu­lung stetig weit­er entwick­elt, fest inklu­siv ver­ankerte Struk­turen geschaf­fen und im Laufe der Zeit das Pro­fil der Mar­garete-Steiff-Schule geschärft. Wir über­prüfen unser Sys­tem kon­tinuier­lich, um es den Bedürfnis­sen unser­er Schulkinder anzupassen.

Der gesellschaftliche Wan­del in Frank­furt machte es notwendig, unsere Schul­struk­turen zu über­denken und zu verän­dern. Zunächst fand daher eine organ­isatorische Umstruk­turierung des Schu­lall­t­ags statt, die den Bedürfnis­sen unser­er Kinder ent­ge­genkommt. Im Anschluss daran haben wir uns über den Zeitraum von zwei Jahren in der Schul­ge­meinde mit den Leit­sätzen unser­er päd­a­gogis­chen Arbeit auseinan­derge­set­zt. Aus diesem Konzept ist ein Schul­pro­gramm ent­standen, welch­es unsere Arbeit wider­spiegelt und uns einen verbindlichen Rah­men gibt. Es soll keine sta­tis­che Beschrei­bung unser­er Arbeit sein. Wir sehen es als eine Ori­en­tierungs­grund­lage, mit der wir uns reflek­tieren und weiterentwickeln.

Dieses Schulkonzept ist das Ergeb­nis eines inten­siv­en Aus­tauschs zwis­chen Eltern und Kol­legium. Allen, die bei der Erstel­lung des Schulkonzepts mit­gewirkt haben, sprechen wir unseren her­zlichen Dank aus. Die vielfälti­gen Impulse waren wichtig und haben zu dieser umfan­gre­ichen Darstel­lung geführt, die der Arbeit an unser­er Schule gerecht wird.

2. Geschichte der Schule
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule startete am 23. April 1985 als gemein­nützige GmbH. Ent­standen ist die Idee bei Gemein­demit­gliedern der Evan­ge­lisch Franzö­sisch-reformierten Gemeinde sowie Eltern und der Kinder­garten­leitung des an die Gemeinde angeschlosse­nen inte­gra­tiv­en Kinder­gartens. Der Wun­sch war, dass die Grund­schule die Arbeit des Kinder­gartens weit­er­führt mit der Idee, Kinder mit und ohne Beein­träch­ti­gung gemein­sam zu beschulen. In Frank­furt war die Mar­garete-Steiff-Schule die erste ihrer Art. Sie startete einzügig in Praun­heim und das ihr zugrun­deliegende Mod­ell sollte zum Vor­bild für andere Grund­schulen werden.

2009 rat­i­fizierte Deutsch­land die UN-Behin­dertenkon­ven­tion. Damit ver­bun­den verän­derte sich die Denkrich­tung: von der Inte­gra­tion zur Inklu­sion, die vom Grund­satz der Ver­schieden­heit aus­ge­ht. Inklu­sive Päd­a­gogik will nicht mehr ver­meintliche „Defizite“ benen­nen, son­dern die Vielfalt der unter­schiedlichen Inter­essen, Eige­narten, Begabun­gen und Möglichkeit­en wahrnehmen, respek­tieren und fördern. Mit dieser Ein­stel­lung arbeit­et die Schule seit über 30 Jahren erfolgreich.

Mit­tler­weile ist die Mar­garete-Steiff-Schule zu ein­er zweizügi­gen Grund­schule herangewach­sen und in die Räum­lichkeit­en in der Platen­straße umge­zo­gen, die zulet­zt 2020 wieder grundle­gend mod­ernisiert wurden.

3. Unsere Leitlinien
>

A. Unsere Schule ist ein Ort des gemein­samen Lebens und Lernens.
B. Wir sind eine inklu­sive Schule mit christlichen Werten.
C. Wir sehen unseren Bil­dungsauf­trag im Begleit­en indi­vidu­eller Lernprozesse.
D. Wir set­zen uns für eine nach­haltige und gesunde Schule ein.

Unsere Schule ist ein Ort des gemein­samen Lebens und Lernens.

4. Schulorganisation
>
4.1 Trägerschaft und Finanzierung
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule in freier Träger­schaft. Sie ist gemein­nützig und wird über Mit­tel des Lan­des Hes­sen, der Stadt Frank­furt sowie zweier Gesellschafter finanziert: der Evan­ge­lisch Franzö­sisch-Reformierten Gemeinde Frank­furt und dem Evan­ge­lis­chen Region­alver­band. Hinzu kom­men einkom­mens­ab­hängige Schul­geld­beiträge der Eltern.

Die Evan­ge­lisch Franzö­sisch-Reformierte Gemeinde Frank­furt sowie der Evan­ge­lis­che Region­alver­band Frank­furt-Offen­bach bestellen als Träger der Schule den Auf­sicht­srat, der die Geschäfts­führung berät und kontrolliert.

4.2 Schulgemeinde
>

Die Schul­ge­meinde der Mar­garete-Steiff-Schule ist groß und vielfältig wie das Leben. Neben den Schulkindern und deren Eltern sowie den Lehrkräften und sozialpäd­a­gogis­chen Fachkräften gehören dazu die kaufmän­nis­che sowie päd­a­gogis­che Geschäfts­führung und stel­lvertre­tende Schulleitung. Eine Schulsekretärin, Ver­wal­tungs­fachkräfte, Küchen- und Reini­gungskräfte, junge Men­schen im Frei­willi­gen Sozialen Jahr oder im Bun­des­frei­willi­gen­di­enst sowie Hon­o­rar- und stu­den­tis­che Fachkräfte im Nach­mit­tags­bere­ich ergänzen die Arbeit in der Schule genau­so wie die ther­a­peutis­chen Fachkräfte und Teil­habe­as­sis­ten­zkräfte. Auch unser Schul­hund zählt zur Schulgemeinde.

4.2.1 Die Kinder der Margarete-Steiff-Schule
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule hat Platz für 176 Schulkinder in acht Klassen, verteilt auf vier Jahrgangsstufen. Wir pla­nen für jede Klasse 22 Kinder, fünf davon mit son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darf. In unser­er Schule leben und ler­nen alle Kinder gemein­sam. Nicht nur im dif­feren­zierten schulis­chen Ler­nen find­et dabei indi­vidu­elles Ler­nen statt, son­dern auch in allen Begeg­nun­gen der Schul­ge­mein­schaft. Schulkinder ler­nen von- und miteinan­der. So eröff­nen sich allen Kindern neue Entwick­lungschan­cen, um eigene Stärken und Kom­pe­ten­zen ent­fal­ten zu kön­nen. Unser Ziel ist es, alle Kinder auf ein inklu­sives gesellschaftlich­es Miteinan­der vorzubereiten.

4.2.2 Multiprofessionelle Klassenteams
>

Jede Klasse wird von einem mul­ti­pro­fes­sionellen Team betreut. Zu jedem Team gehören eine Grund- und eine Förder­schullehrkraft sowie eine sozialpäd­a­gogis­che Fachkraft und ein junger Men­sch im Frei­willi­gen Sozialen Jahr oder Bun­des­frei­willi­gen­di­enst. In allen Unter­richtsstun­den sind in der Regel zwei päd­a­gogis­che Fachkräfte anwe­send. Den Klassen­teams ste­hen neun Schul­stun­den zur Ver­fü­gung, die mit allen drei Pro­fes­sio­nen beset­zt wer­den. Der junge Men­sch im Frei­willi­gen­di­enst unter­stützt das Klassen­team über den gesamten Schul­t­ag hinweg.

Die Mul­ti­pro­fes­sion ermöglicht, die Kinder aus unter­schiedlichen Blick­rich­tun­gen in ihrer Entwick­lung und ihren Lern­prozessen zu begleit­en. So prof­i­tieren die Schulkinder bei der Ver­mit­tlung des Lern­stoffs von ver­schiede­nen Per­spek­tiv­en und Herange­hensweisen. Durch das Unter­richt­en im Team kön­nen die Kinder zudem inten­siv­er betreut und gefördert wer­den. Auf­grund der guten per­son­ellen Ausstat­tung ist die Unter­richtsver­sorgung der Klassen kom­pe­tent und kon­tinuier­lich gesichert.

Die Teams nutzen ihre unter­schiedlichen Pro­fes­sio­nen, um den Schul­vor­mit­tag so zu gestal­ten, dass alle Kinder nach ihren indi­vidu­ellen Bedürfnis­sen gefördert und gefordert wer­den kön­nen. Auf­gaben der Klassen­führung wer­den in gemein­samer Ver­ant­wor­tung als Team gestal­tet. Die Team­mit­glieder prof­i­tieren von den Fähigkeit­en und Kom­pe­ten­zen der Anderen, arbeit­en gle­ich­berechtigt, ler­nen dazu und entwick­eln sich stetig weiter.

Die Klassen­teams haben wöchentlich ver­ankerte Koop­er­a­tionszeit­en für Absprachen und Unter­richt­s­pla­nung. Darüber hin­aus wer­den hier neue Ideen entwick­elt und Fachge­spräche geführt.

4.2.3 Freiwilligendienst
>

Zu den mul­ti­pro­fes­sionellen Teams gehören auch die jun­gen Men­schen im Frei­willi­gen Sozialen Jahr oder Bun­des­frei­willi­gen­di­enst, die vielfältige Auf­gaben übernehmen: Sie unter­stützen einzelne Kinder im Unter­richt, begleit­en sie in den Pausen­zeit­en und in leben­sprak­tis­chen Bere­ichen. Nach­mit­tags arbeit­en die Frei­willi­gen im AG-Bere­ich, übernehmen kleine hauswirtschaftliche Tätigkeit­en oder unter­stützen im Ver­wal­tungs­bere­ich, um auch admin­is­tra­tive Ein­blicke zu bekommen.

Die Frei­willi­gen sind eine Bere­icherung für die gesamte Schul­ge­meinde. Ihr Dienst wird auch von ihnen selb­st als sehr wertvoll für ihre per­sön­liche Entwick­lung erlebt. Das bestäti­gen uns die jährlichen Rück­mel­dun­gen. Träger für die Frei­willi­gen­di­en­ste ist die Diakonie Hessen.

4.2.4 Geschäftsführung und Leitung
>

Die Schule wird von ein­er kaufmän­nis­chen und ein­er päd­a­gogis­chen Geschäfts­führung geleit­et. Zum Leitung­steam gehört weit­er­hin die stel­lvertre­tende Schulleitung. Das Leitung­steam arbeit­et gle­ich­berechtigt in enger Absprache miteinan­der. Wöchentliche Leitungssitzun­gen, der regelmäßige Aus­tausch mit der Mitar­beit­er­vertre­tung, im Bedarfs­fall die Inanspruch­nahme extern­er Beratung sowie Fort- und Weit­er­bil­dungs­maß­nah­men sind selbstverständlich.

4.2.5 Das Kollegium
>

Die Klassen­teams, das Team der Nach­mit­tags­be­treu­ung, die kaufmän­nis­che und päd­a­gogis­che Geschäfts­führung sowie die stel­lvertre­tende Schulleitung bilden zusam­men das Kol­legium der Schule. Um den pro­fes­sionellen Aus­tausch zu fördern, trifft sich das Kol­legium regelmäßig zu Fachkon­feren­zen. Super­vi­sion, kol­le­giale Fall­ber­atung sowie Fort­bil­dun­gen sind eben­falls selb­stver­ständlich. In Kon­feren­zen und Steuer­grup­pen­sitzun­gen wird auf Trans­parenz und gemein­same Schu­len­twick­lung, an der das gesamte Kol­legium mitwirkt, Wert gelegt.

4.3 Schulgebäude und Außengelände
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule liegt in der Platen­straße im Frank­furter Stadt­teil Ginnheim. Der Gebäudekom­plex umfasst das zweistöck­ige Schul­ge­bäude, in dem eine weit­ere Grund­schule sowie zwei Turn­hallen unterge­bracht sind. Die Schule ist bar­ri­ere­frei und mit einem Aufzug aus­ges­tat­tet. Jed­er Klasse ist eine Farbe zuge­ord­net, die sich auch im Raumkonzept wiederfindet.

Zu jedem der acht Klassen­räume gehört ein Dif­feren­zierungsraum mit ein­er Küchen­zeile und einem Arbeit­splatz für das Lehrper­son­al. Um die Zusam­me­nar­beit zu erle­ichtern, liegen die Par­al­lelk­lassen nahe beieinan­der. Als Funk­tion­sräume ste­hen der Wer­kraum mit Bren­nofen, der Musikraum mit Bühne, die Bücherei, die Lehrmit­tel­samm­lung und vier Speis­eräume sowie zwei Ther­a­pieräume zur Ver­fü­gung. Das Essen wird in der schuleige­nen Küche zubere­it­et. In bei­den Stock­w­erken gibt es behin­derten­gerechte Kinder­toi­let­ten und Pflegeräume.

Im Ver­wal­tungstrakt befind­en sich das Lehrerz­im­mer mit Teeküche und Präsenzbib­lio­thek, Leitungs­büros, zusät­zliche Arbeit­splätze für das päd­a­gogis­che Per­son­al, Sekre­tari­at, Kopier­raum und Personaltoiletten.

Der weitläu­fige Schul­hof bietet den Kindern vielfältige Spielmöglichkeit­en: vom Klet­terg­erüst mit Klet­ter­wand über Rutsche, Wack­el­brücke, Nestschaukel und Tis­chten­nis­plat­te bis zu aus­re­ichen­dem Platz für freies Spiel. In zwei Con­tain­ern wer­den Spiel­ma­te­ri­alien und ver­schiedene kindgerechte Fahrzeuge für den Pausenspaß auf­be­wahrt. Im Vor­garten der Schule befind­en sich zwei Hochbeete, ein Insek­ten­ho­tel, ein Freiluftk­lassen­z­im­mer und ein Wasser­an­schluss für Wasserspiele.

Der Schule ste­ht ein Schul­gar­ten, liebevoll „Wild­nis“ genan­nt, zur Ver­fü­gung. Dieses gepachtete Grund­stück liegt fußläu­fig. Neben dem grü­nen Klassen­z­im­mer bietet der außer­schulis­che Ler­nort rund 2000 Quadrat­meter zum Gärt­nern, Spie­len und zur Tierbeobachtung.

4.4 Unterrichtszeiten und ‑pausen
>

Mon­tag
7:30 — 8:00
Frühaufsicht

8:00 — 8:20
offene Ankom­men­szeit in den Klassen

8:20
Beginn des Unterrichts

8:20 — 10:30
Arbeits­block 1, mit 10-minütiger Frühstückspause

10:30 — 11:10
Offenes Angebot

11:10 — 11:50
Arbeitszeit

11:50–12:30
Klassen 1+2: Mittagessen
Klassen 3+4: Arbeitszeit

12:30 — 12:55
Hofpause

12:55 — 13:35
Klassen 1+2: Arbeit­szeit, Klassen 3+4: Mittagessen

13:35 — 14:15
Arbeitszeit

 

Dien­stag, Mittwoch, Donnerstag
7:30 — 8:00
Frühaufsicht

8:00 — 8:20
offene Ankom­men­szeit in den Klassen

8:20
Beginn des Unterrichts

8:20 — 10:30
Arbeits­block 1, mit 10-minütiger Frühstückspause

10:30 — 11:10
Offenes Angebot

11:10 — 11:50
Arbeitszeit

11:50–12:30
Klassen 1+2: Mittagessen
Klassen 3+4: Arbeitszeit

12:30 — 12:55
Hofpause

12:55 — 13:35
Klassen 1+2: Arbeit­szeit, Klassen 3+4: Mittagessen

13:35 — 14:15
Arbeitszeit

14:15 — 14:30
AG-Pause

14:30 — 15:30
Arbeits­ge­mein­schaften (max­i­mal 2 wählbar, freiwillig)

 

Fre­itag
7:30 — 8:00
Frühaufsicht

8:00 — 8:20
offene Ankom­men­szeit in den Klassen

8:20
Beginn des Unterrichts

8:20 — 10:30
Arbeits­block 1, mit 10-minütiger Frühstückspause

10:30 — 11:10
Offenes Angebot

11:10 — 11:50
Arbeitszeit

11:50–12:30
Klassen 1+2: Mittagessen
Klassen 3+4: Arbeitszeit

12:30 — 12:55
Hofpause

12:55 — 13:35
Klassen 1+2: Arbeit­szeit, Klassen 3+4: Mittagessen

13:35 — 14:15
Arbeitszeit

 

Wir bieten ab 7:30 Uhr eine offene Früh­be­treu­ung an, die klassenüber­greifend im unteren Speis­er­aum von ein­er päd­a­gogis­chen Fachkraft betreut wird. Ab 8 Uhr kön­nen die Kinder in den Klassen­räu­men spie­len, lesen und sich untere­inan­der oder mit ihren Lehrkräften unter­hal­ten. Pünk­tlich um 8:20 Uhr begin­nt der Unterricht.

Im Schul­vor­mit­tag ist eine Früh­stück­szeit einge­plant, die in den Klassen­teams indi­vidu­ell geregelt wird.

Nach ein­er inten­siv­en Arbeit­sphase von drei Schul­stun­den haben die Kinder eine lange Pause (das Offene Ange­bot), die sie nach ihren per­sön­lichen Inter­essen frei zur Bewe­gung und Entspan­nung nutzen kön­nen. Neben der täglichen Hof­pause wer­den Freizeitbeschäf­ti­gun­gen wie Lesen in der Bücherei, Malen im Wer­kraum, Tis­ch­kick­er, Gesellschaftsspiele oder Hör­büch­er angeboten.

Das gemein­same Mit­tagessen von Kindern und Erwach­se­nen eines Klassen­teams ist bei uns selb­stver­ständlich und zählt zum Unterricht.
An zwei Nach­mit­ta­gen der Woche (Dien­stag, Mittwoch oder Don­ner­stag) haben die Kinder der Jahrgangsstufen 2–4 die Möglichkeit, an ein­er Arbeits­ge­mein­schaft (AG) teilzunehmen. Darüber hin­aus kön­nen sie täglich bis 17 Uhr die Nach­mit­tags­be­treu­ung (NABI) besuchen.

In der ersten Klasse wird der Schul­t­ag schrit­tweise ver­längert. Von den Som­mer- bis Herb­st­fe­rien haben die Erstk­lässler von 8:20 Uhr bis 13:35 Uhr Unter­richt. Eine Betreu­ungszeit bis 14:15 Uhr wird — mit Unter­stützung der Eltern — für diejeni­gen Fam­i­lien ein­gerichtet, die diese Betreu­ungszeit benöti­gen. Nach den Herb­st­fe­rien haben auch die Erstk­lässler um 14:15 Uhr Schulschluss. Mit Beginn des zweit­en Hal­b­jahres kön­nen sie eine AG pro Woche wählen.

Wir sind eine inklu­sive Schule mit christlichen Werten

5. Schulleben
>
5.1 Vielfalt leben
>

In unser­er Schule wird Het­ero­gen­ität als Bere­icherung erfahren. Men­schen mit und ohne Beein­träch­ti­gung leben und ler­nen gemein­sam. Auch die Vielfalt der Reli­gio­nen und Natio­nen heißen wir willkom­men. Wir befür­worten das Miteinan­der von Men­schen unter­schiedlich­er sozialer und kul­tureller Herkun­ft. Vielfältige Fam­i­lien­for­men und Men­schen aller Geschlechter find­en hier ihren Platz.

5.2 Von- und miteinander lernen
>

An der Mar­garete-Steiff-Schule pfle­gen wir eine Kul­tur des von- und miteinan­der Ler­nens. Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder nicht nur von den Erwach­se­nen, son­dern die Erwach­se­nen auch von den Kindern ler­nen sowie Kinder von Kindern ler­nen. Wir acht­en die Bedürfnisse der Kinder, nehmen ihre Belange ernst und unter­stützen sie in ihrer per­sön­lichen und schulis­chen Entwicklung.

Dabei begeg­nen sich Eltern und Lehrkräfte auf Augen­höhe und prof­i­tieren bei der Erziehung der Kinder vom wertschätzen­den und respek­tvollen Aus­tausch. Das gesamte Kol­legium betra­cht­en wir als kom­pe­tentes Poten­tial, das uns durch einen steti­gen pro­fes­sionellen Dia­log eine fach­liche Weit­er­en­twick­lung ermöglicht.

5.3 Umgangsformen
>

Wir pfle­gen eine wertschätzende Kom­mu­nika­tion. Wir gehen respek­tvoll miteinan­der um, lassen andere ausre­den und hören einan­der zu. Auf einen acht­samen Umgang aller Men­schen der Schul­ge­meinde leg­en wir großen Wert. Die Erwach­se­nen ver­ste­hen sich als Vor­bilder und leben diese Werte vor.

5.4 Konfliktlösung hat Raum und Zeit
>

Um das friedliche und koop­er­a­tive Miteinan­der in der Schule zu stärken, geben wir den Kindern und uns Raum und Zeit zur Kon­flikt- oder Prob­lem­lö­sung. Alle Mit­glieder der Schul­ge­meinde wer­den dabei so akzep­tiert und wert­geschätzt, wie sie sind.

5.5 Anderssein wird akzeptiert
>

Unser Men­schen­bild ist geprägt von Tol­er­anz, Wertschätzung, Offen­heit und gegen­seit­igem Respekt. Unter­schiedliche Lebens­for­men, Glauben­srich­tun­gen und unter­schiedliche geistige, kör­per­liche und soziale Entwick­lun­gen wer­den im Schu­lall­t­ag the­ma­tisiert und respektiert.

Wir sehen unseren Bil­dungsauf­trag im Begleit­en indi­vidu­eller Lernprozesse.

6. Schulalltag
>
6.1 Schule für alle Menschen
>

Wir haben als Schul­ge­meinde das Ziel, eine Schule für alle Men­schen zu sein. Unsere Schulplätze beset­zen wir in jedem Jahr vielfältig und nach päd­a­gogis­chen Gesicht­spunk­ten. Ein wertschätzen­der und rück­sichtsvoller Umgang ist für unsere Arbeit unab­d­ing­bar. Wir sind offen für alle Men­schen, unab­hängig von sozialer, finanzieller und eth­nis­ch­er Herkun­ft sowie für alle in der Gesellschaft gelebten Familienmodelle.

6.2 Intensive Beziehungsarbeit
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule unter­richtet ihre Schulkinder in Jahrgangsklassen (1–4). Das Klassen­team begleit­et die Kinder über vier Schul­jahre. Eine gelin­gende Zusam­me­nar­beit aller Beteiligten in diesem Prozess set­zt eine inten­sive Auseinan­der­set­zung zwis­chen ihnen voraus. Wir Mitar­bei­t­en­den der Mar­garete-Steiff-Schule leg­en daher großen Wert auf eine andauernde Beziehungsar­beit. Diese Beständigkeit ermöglicht die Entwick­lung von gegen­seit­igem Ver­trauen und bietet damit die Grund­lage für die größt­mögliche Auss­chöp­fung der Poten­ziale jedes einzel­nen Kindes.

6.3 Pädagogische Schwerpunkte 
>

6.3.1 Tages­rituale
Kinder benöti­gen Rit­uale, um ein Gefühl von Sicher­heit, Gemein­schaft, Ver­lässlichkeit und Gebor­gen­heit zu entwick­eln. Rit­uale tra­gen auch dazu bei, den Schu­lall­t­ag zu rhyth­misieren und zu gestal­ten. An unser­er Schule wer­den die Kinder durch vielfältige Rit­uale im Schulleben begleit­et. In der Regel find­en die Fol­gen­den statt:

Offen­er Anfang
Von 8 bis 8:20 Uhr kön­nen die Kinder im „offe­nen Anfang“ in der Schule ankom­men und sich frei beschäfti­gen. Diese Zeit wird zum Spie­len, Malen und Unter­hal­ten mit Klassenkam­er­aden oder päd­a­gogis­chen Fachkräften genutzt.

Mor­genkreis
Zu Beginn des Schul­t­ages trifft sich die Klasse im Kreis, um gemein­sam in den Tag zu starten. Der Mor­genkreis wird über­wiegend selb­st­ständig von den Kindern geleit­et. Je nach Klassen­stufe wird der Mor­genkreis mit unter­schiedlichen Ein­heit­en gefüllt: Die Anwe­sen­heit wird über­prüft, das Datum und der Tagesablauf wer­den besprochen und eventuell der Essen­s­plan ver­lesen oder gezählt, wie viele Schul­t­age seit der Ein­schu­lung ver­gan­gen sind. So erhal­ten alle Kinder eine Ori­en­tierung­shil­fe und Struk­tur für den Tag.

Geburt­stag
Mit Rit­ualen und kleinen Geschenken wer­den die Geburt­stage unser­er Schulkindern in allen Klassen indi­vidu­ell gefeiert.

Erzäh­lkreis
In allen Klassen wer­den regelmäßig Erzäh­lkreise durchge­führt, in denen sich die Kinder über ihre Erleb­nisse, Gefüh­le und Pläne aus­tauschen. Auch unter­schiedliche Bere­iche des Schul­t­ags wer­den hier reflektiert.

Früh­stück
Täglich find­et im ersten Block vor dem offe­nen Ange­bot eine Früh­stück­szeit im Klassen­ver­band statt. Hierzu brin­gen die Kinder ihr eigenes Früh­stück mit. In eini­gen Klassen wird dabei aus Büch­ern oder eige­nen Tex­ten vorgelesen.

6.3.2 Klassen­rat
Ein­mal in der Woche tagt in den Klassen der Klassen­rat, der ein Mitbes­tim­mungs­gremi­um und einen Beitrag zur Demokratieerziehung darstellt. Bere­its in der ersten Klasse wer­den die Schulkinder dazu herange­führt, zunehmend eigen­ständig und selb­stor­gan­isiert den Klassen­rat zu leiten.
Eine genaue Struk­tur bildet die Basis für einen geregel­ten Ablauf der Diskus­sions- und Entschei­dung­sprozesse. Die Kinder disku­tieren und berat­en über für sie wichtige The­men. Dies kön­nen Wün­sche oder Vorschläge, pos­i­tive wie neg­a­tive Rück­mel­dung sein. Zusam­men wer­den Lösungsmöglichkeit­en für Kon­flik­te entwick­elt und gemein­same Vorhaben geplant.

6.3.3 Kinderteam
Darüber hin­aus trifft sich in regelmäßi­gen Abstän­den das soge­nan­nte Kinderteam. Hier kom­men aus jed­er Klasse zwei Klassen­sprecherin­nen und Klassen­sprech­er zusam­men, die von den Klassen demokratisch zu Beginn des Schul­jahres gewählt wur­den. Das von ein­er päd­a­gogis­chen Fachkraft mod­erierte Kinderteam disku­tiert The­men, die die gesamte Schul­ge­meinde betr­e­f­fen. Auch Wün­sche und Vorschläge aus dem Klassen­rat wer­den an das Kinderteam herangetragen.

6.3.4 Klassen­di­en­ste
Die Kinder übernehmen wöchentlich wech­sel­nde Klassen­di­en­ste, wie zum Beispiel Tafel­dienst, Tis­ch­di­enst, Kalen­der­di­enst, Blu­men­di­enst, Kehr­di­enst oder Müll­dienst, um ihr Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein zu stärken und zu fördern.

6.3.5 Akustis­che oder optis­che Signale
Akustis­che oder optis­che Sig­nale zeigen den Kindern Beginn, Ende oder Wech­sel unter­schiedlich­er Arbeit­sphasen im Unter­richt an. Darüber hin­aus wer­den diese Instru­mente zur Unter­stützung ein­er leisen Ler­nat­mo­sphäre einge­set­zt. Um die Kinder während des gesamten Schul­vor­mit­tages nicht beim Arbeit­en zu stören, haben wir uns bewusst gegen einen gängi­gen Schul­go­ng entschieden.

6.3.6 Klassen­far­ben
Jed­er Klasse ist eine Farbe zuge­ord­net. Diese dient der besseren Ori­en­tierung im Schu­lall­t­ag. Im Far­bkonzept der Schule wur­den die Far­ben der Klassen integriert.

6.3.7 Unter­richt
Als staatlich genehmigte Grund- und Förder­schule ist es unser Ziel, die Kinder in den vier Unter­richt­s­jahren inten­siv und nach ihren Möglichkeit­en auf das weit­ere Schulleben vorzu­bere­it­en. Damit dies gelingt, haben wir die gle­ichen Unter­richtsin­halte und arbeit­en mit den gle­ichen Lehrw­erken wie staatliche Schulen. Wir hal­ten uns an die hes­sis­chen Bil­dungs­stan­dards sowie die entsprechen­den Lehrpläne und bilden die vorgeschriebene Stun­dentafel im Unter­richt ab.

6.3.8 Gemein­sames Lernen
In der Mar­garete-Steiff-Schule ler­nen alle Kinder gemein­sam. Kinder ohne Beein­träch­ti­gung, Kinder mit kör­per­lichen, geisti­gen oder sprach­lichen Beein­träch­ti­gun­gen gehören genau­so dazu, wie Kinder mit Schwierigkeit­en beim Ler­nen, Sehen, Hören oder im Umgang mit anderen. Die Ver­schieden­heit der Kinder ist Basis unser­er päd­a­gogis­chen Arbeit, die zum Ziel hat, diese entsprechend ihrer indi­vidu­ellen Möglichkeit­en zu fördern und ihre Fähigkeit­en zu erweit­ern. Hierzu arbeit­en wir in mul­ti­pro­fes­sionellen Teams. Zurzeit ler­nen bei uns Kinder mit son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darf im Bere­ich Ler­nen, Geistige Entwick­lung, Kör­per­lich Motorische Entwick­lung, Sprache, Emo­tionale und soziale Entwick­lung, Hören und Sehen sowie Kinder ohne son­der­päd­a­gogis­chen Förderbedarf.
Durch die Beschu­lung von Kindern mit unter­schiedlichen kog­ni­tiv­en, kör­per­lichen und emo­tionalen Voraus­set­zun­gen erfordert der Unter­richt an unser­er Schule eine beson­ders bre­ite Dif­feren­zierung. Auf­grund der per­son­ellen Beset­zung ist es für uns möglich, vielfältige, ins­beson­dere offene Unter­richts­for­men und wenn nötig entsprechende Dif­feren­zierungs­maß­nah­men anzubieten.

6.3.9 Offen­er Unterricht
Offene Unter­richts­for­men wie Tages- und Wochen­plan, Log­buch, Freiar­beit, Ler­nen an Sta­tio­nen, Lern­theke sowie Port­fo­lio- oder Pro­jek­tar­beit ermöglichen in beson­der­er Weise den selb­st­bes­timmten Umgang mit einem The­ma. Sie sind an der Mar­garete-Steiff-Schule fes­ter Bestandteil des Unter­richts, jedoch nicht alleiniges Unter­richt­sprinzip. Ziel ist es, alle Schulkinder mit offe­nen Unter­richts­for­men ver­traut zu machen. Die Lehrkräfte ver­ste­hen sich als Lern­be­gleit­er, die Lern- und Ver­ste­hen­sprozesse, ver­bun­den mit inhaltlichen Vari­anten, unter­schiedlichen Zugän­gen und Meth­o­d­en pla­nen und gestalten.

Fol­gende For­men des offe­nen Unter­richts wer­den an der Mar­garete-Steiff-Schule ange­boten (alpha­betisch sortiert):

Freie Arbeit
In der Freien Arbeit gibt es ein Ange­bot von Lern- und Übungs­ma­te­ri­alien, die auf die Lern­in­halte der Klasse abges­timmt sind. Jedes Kind kann sich gemäß seines Leis­tungs­standes Mate­r­i­al wählen. Hier­bei ist es den Ler­nen­den über­lassen, mit welchen Lern­in­hal­ten sie sich beschäfti­gen. Die Ler­nen­den entschei­den inner­halb eines vorgegebe­nen Rah­mens über die Dauer der Arbeitsphase.

Grup­pe­nar­beit
Die Grup­pe­nar­beit, ana­log zur Einzel- und Part­ner­ar­beit, ist eine Sozial­form des Unter­richts, bei der durch die zeitliche begren­zte Teilung des Klassen­ver­ban­des arbeits­fähige Kle­in­grup­pen entste­hen. Diese arbeit­en ziel­gerichtet an ein­er von der Lehrkraft vorgegebe­nen oder selb­st erar­beit­eten The­men­stel­lung. Die Auf­gaben soll­ten so gewählt sein, dass die jew­eili­gen Grup­pen­mit­glieder das Arbeit­sergeb­nis nur erre­ichen kön­nen, indem sie sowohl miteinan­der kooperieren als auch kom­mu­nizieren. Die Ergeb­nisse kön­nen in späteren Unter­richt­sphasen für die Klasse nutzbar gemacht werden.

Log­buch
Das Log­buch ist ein zen­trales Hil­f­s­mit­tel zur Pla­nung und zur Trans­parenz des indi­vidu­ellen und selb­st­ges­teuerten Ler­nens. Für die Ler­nen­den ist es ein per­sön­lich­es Arbeitsin­stru­ment, in dem das eigene Ler­nen doku­men­tiert wird. Zu Beginn ein­er neuen Schul­woche wird mit Hil­fe der Lehrkraft ein Ziel für die Woche gesteckt. Während der Woche wer­den je nach Bedarf Vere­in­barun­gen über das zu Ler­nende getrof­fen. Am Ende der Woche schätzen sich die Kinder in Bezug auf ihr Ziel ein und reflek­tieren sowohl ihre Arbeit­shal­tung als auch ihre Erfolge. Die Lehrkräfte sicht­en die Ein­schätzung und geben im Log­buch schriftlich eine pos­i­tiv for­mulierte Bemerkung ab. Die Eltern der Ler­nen­den sicht­en den Wochen­rück­blick und unterze­ich­nen ihn.

Pro­jek­tun­ter­richt
Beim Pro­jek­tun­ter­richt gehen die Ler­nen­den selb­st oder in ein­er Gruppe ein Pro­jekt, ein The­ma bzw. ein Prob­lem an, ver­suchen dieses zu bear­beit­en und in der let­zten Phase den Prozess und das Ergeb­nis zu reflek­tieren. Ziel des Pro­jek­tun­ter­richt­es ist vor allem die prob­lem­be­wusste und engagierte Auseinan­der­set­zung mit einem The­ma und der daraus resul­tierende Kom­pe­ten­zgewinn. Pro­jek­tar­beit soll Kom­pe­ten­zen stärken und ver­läuft nicht eng wis­sensre­pro­duk­tiv. Aus der ziel­gerichteten Auseinan­der­set­zung mit der Lebenswelt ergibt sich ein fächerüber­greifend­es Arbeiten.

Sta­tio­nen­ler­nen
Das Sta­tio­nen­ler­nen ist eine inhalt­sori­en­tierte Form des Ler­nens. Es stellt eine Übungs­form dar, in der mehrere zumeist hand­lung­sori­en­tierte Ler­nange­bote bere­it­gestellt wer­den, die häu­fig auf ein „Ler­nen mit allen Sin­nen“ aus­gelegt sind. Durch einen Vari­anten­re­ich­tum der Sozial- und Arbeits­for­men wird ein abwech­slungsre­ich­es und inten­sives Einüben möglich. Vor der Arbeit an den Sta­tio­nen ist eine ganzheitliche Ein­weisung aller Schulkinder notwendig, damit im Nach­hinein selb­st­ständig an allen Sta­tio­nen gear­beit­et wer­den kann.

Werk­stat­tun­ter­richt
Werk­stat­tun­ter­richt ste­ht für eine mit Mate­r­i­al vorstruk­turi­erte Ler­numge­bung. Das von der Lehrkraft maßge­blich vorge­plante Ange­bot enthält Lern­si­t­u­a­tio­nen und ‑mate­ri­alien, die den Kindern ein selb­st­ständi­ges Arbeit­en ermöglichen sollen. Die Lehrkraft stellt eine Vielzahl an Ler­nange­boten bere­it, die sowohl fächerüber­greifend sein kön­nen als auch ver­schiedene Sozial­for­men, Arbeitsmeth­o­d­en und Zugänge bieten.

Wochen­plan
Ein zen­trales Instru­ment unseres Unter­richts ist der Wochen­plan. Bei einem Wochen­plan gibt die Lehrkraft den Ler­nen­den konkrete Arbeit­saufträge, die in einem bes­timmten Zeitraum zu erledi­gen sind, in diesem Fall inner­halb ein­er Woche. Hier­bei han­delt es sich meist um eine Auswahl von Pflicht- und Wahlpflich­tauf­gaben. Die dif­feren­zierten Anforderun­gen und der Umfang der Auf­gaben wer­den dem Leis­tungs­stand der

Ler­nen­den angepasst.
Den Wochen­plan nutzen wir ins­beson­dere, um die Schukinder zum selb­st­ständi­gen Arbeit­en anzuleit­en. Durch selb­st­bes­timmtes Bear­beit­en der Auf­gaben ler­nen die Kinder, sich Arbeit­sprozesse zeitlich sin­nvoll einzuteilen. Diese indi­vidu­ellen Arbeit­spläne ermöglichen auch das Üben und Ver­tiefen von Unter­richtsin­hal­ten. Kinder mit beson­der­er Begabung kön­nen über den Unter­richtsstoff hin­aus arbeit­en und so spez­i­fisch gefördert werden.
Angelegt an das Sys­tem des Wochen­plans kann mit einem Tage­s­plan gear­beit­et werden.

6.3.10 Hausauf­gaben
Das Kol­legium der Mar­garete-Steiff-Schule hat sich dafür entsch­ieden, in allen Jahrgän­gen sehr kurze Hausauf­gaben zu geben. Der zeitliche Umfang in Klassen 1 und 2 sind max­i­mal 15 Minuten pro Woche und Fach, in Klasse 3 und 4 max­i­mal 30 Minuten pro Woche und Fach. Die Hausauf­gaben wer­den über mehrere Tage gegeben, in der Regel von Mon­tag bis Mittwoch und von Mittwoch bis Fre­itag. Ziel der Hausauf­gabe ist das Ver­tiefen der Lern­in­halte zu Hause. Darüber hin­aus kön­nen Eltern so einen Ein­blick in die Lern­in­halte ihres Kindes erhalten.

6.3.11 Indi­vidu­elle Förderung
Kinder ler­nen unter­schiedlich. Die Lern- und Leis­tungsen­twick­lung wird durch unter­schiedliche Aspek­te wie Lern­ver­mö­gen und Auf­fas­sungs­gabe, Arbeits- und Lern­tem­po, Organ­i­sa­tions­fähigkeit, Anstren­gungs­bere­itschaft und Leben­salter beeinflusst.
Um alle Schulkinder ihrem Leis­tungs- und Entwick­lungs­stand entsprechend fördern und fordern zu kön­nen, müssen sie sorgfältig in ihrem Arbeitsver­hal­ten und ihrer Leis­tungs­fähigkeit beobachtet wer­den. Der Unter­richt wird so dif­feren­ziert, dass jedes Kind die Möglichkeit erhält, Lern­fortschritte zu erzielen.

Im Unter­richts­geschehen geschieht dies durch eine „innere Dif­feren­zierung“. Die gestell­ten Auf­gaben wer­den in ihrem Anforderungsniveau und Umfang entsprechend den Fähigkeit­en des Kindes angepasst. Zusät­zlich stellt die Lehrkraft Anschau­ungsmit­tel bere­it, die zum Begreifen oder Verin­ner­lichen eines Unter­richtsin­haltes hil­fre­ich sind. Mit indi­vidu­eller Unter­stützung durch die päd­a­gogis­chen Fachkräfte wird eben­falls eine innere Dif­feren­zierung erre­icht. Offene Unter­richts­for­men und ver­schiedene Sozial­for­men, wie etwa Part­ner- oder Grup­pe­nar­beit­en, begün­sti­gen diese Dif­feren­zierung. Die genan­nten Aspek­te der inneren Dif­feren­zierung sind ein wichtiger Bestandteil der täglichen Unterrichtsarbeit.
An unser­er Schule gibt es indi­vidu­elle Förder- und Forder­grup­pen unter­schiedlich­er Art („äußere Dif­feren­zierung“). Je nach Begabung und beson­der­er Stärken der einzel­nen Kinder wer­den klassen­spez­i­fis­che Ange­bote real­isiert. In Kle­in­grup­pen kön­nen zum Beispiel schwierige Auf­gaben per­sön­lich erk­lärt und Unter­stützungsmöglichkeit­en ange­boten werden.

Wir bieten bei Bedarf auch Förderung im leben­sprak­tis­chen Bere­ich an, wie zum Beispiel die Nachtis­chgruppe. In Kle­in­grup­pen aus Förder- und Regelkindern wird für die Klas­sen­ge­mein­schaft ein Nachtisch zubere­it­et. Der math­e­ma­tis­che Bere­ich, sowie das Fach Deutsch wer­den prak­tisch umge­set­zt, indem das Rezept gele­sen wird, die Zutat­en abge­wogen wer­den müssen bzw. auf die jew­eilige Anzahl der Kinder umgerech­net wer­den. Die Zubere­itung der Speisen fördert den Umgang mit Nahrungsmit­teln. Den Kindern wird ver­mit­telt, dass es immer eine Vor- und Zubere­itung gibt und dass Spülen und Aufräu­men genau­so dazuge­hört wie das Essen. Die Kinder sollen je nach Entwick­lungs­stand und kör­per­lichen Fähigkeit­en selb­ständig arbeit­en. Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Eigen­ständigkeit sollen dadurch gefördert wer­den. Nicht zulet­zt sollen die Kinder mit Freude die Speisen für die Klas­sen­ge­mein­schaft zubere­it­en und teilen.

6.3.12 Die Ler­nen­twick­lung im Blick
Der indi­vidu­elle Lern­fortschritt ste­ht somit im Fokus, wird respek­tiert und hon­ori­ert. An unser­er Schule verzicht­en wir bewusst auf Schul­noten. Neben dem jährlichen schriftlichen Ler­nen­twick­lungs­bericht und den darin berück­sichtigten Kom­pe­tenzbeschrei­bun­gen wer­den mit den Schulkinder Ler­nen­twick­lungs­ge­spräche geführt.
Zur Über­prü­fung des indi­vidu­ellen Lern­fortschritts gibt es in regelmäßi­gen Abstän­den kurze Tests. Darüber hin­aus kön­nen stan­dar­d­isierte Testver­fahren im Bere­ich Deutsch und Math­e­matik ange­wandt wer­den. Zur Vor­bere­itung auf die weit­er­führende Schule wird in den höheren Jahrgän­gen das Durch­führen von Klasse­nar­beit­en geübt.
Jährlich find­en mit Eltern Ler­nen­twick­lungs­ge­spräche statt. Bei Bedarf oder bei auftre­tenden Lern­schwierigkeit­en kann jed­erzeit das Gespräch gesucht werden.

6.3.13 Förder­pla­nung
Für jedes Kind mit son­der­päd­a­gogis­chem Unter­stützungs­be­darf beziehungsweise sich abze­ich­nen­dem Unter­stützungs­be­darf — zum Beispiel Lern­schwierigkeit­en wie Lese-Rechtschreib­schwäche oder Rechen­schwäche — wird von den Lehrkräften ein Förder­plan erstellt, der mit den Eltern hal­b­jährlich besprochen und fort­geschrieben wird. Die Förder­pläne wer­den auf Basis des Entwick­lungs­standes des Schülers oder der Schü­lerin erstellt. Hier ist uns eine ganzheitliche Betra­ch­tung beson­ders wichtig. Aus­ge­hend von den Stärken eines Kindes wer­den darin die Ansätze zur Förderung verdeut­licht. Alle zwei Jahre erfol­gt eine Über­prü­fung des Unter­stützungs­be­darfs mit Hil­fe der Klassenkonferenz.

6.3.14 Medi­enkom­pe­tenz
Der Umgang mit dem Com­put­er, Smart­phone oder Tablet ist für viele Kinder bere­its im Grund­schu­lal­ter ganz selb­stver­ständlich. Für die meis­ten Fam­i­lien ist der Zugang zu dig­i­tal­en Medi­en eine Selb­stver­ständlichkeit, jedoch kommt jedes Kind mit anderen Voraus­set­zun­gen und Lern­er­fahrun­gen an unsere Schule.

In jedem Klassen­raum befind­et sich eine Com­put­erecke mit einem inter­net­fähi­gen PC. Den päd­a­gogis­chen Fachkräften ste­hen darüber hin­aus ein weit­er­er Com­put­er mit Inter­ne­tan­schluss und ein Druck­er zur Ver­fü­gung. Das gesamte Schul­ge­bäude ist mit WLAN ver­sorgt. Die Schule ver­fügt über Tablets, die je nach Bedarf aus­geliehen wer­den kön­nen oder regelmäßig in bes­timmten Klassen zum Ein­satz kommen.
Im Unter­richt unser­er Schule find­et der Com­put­er im Bere­ich vielfältiger Lern­spiele und der Recherche wie zum Beispiel für Refer­ate und Pro­jek­tar­beit Anwen­dung. Der Com­put­er ermöglicht eine große Dif­feren­zierungsmöglichkeit, auch für Kinder mit beson­deren Bedürfnis­sen. Zunehmend sehen wir die Notwendigkeit, mit den Kindern der Jahrgänge 3 und 4 den sin­nvollen und sicheren Umgang des Medi­ums Com­put­er zu üben und zu ihrer Medi­enkom­pe­tenz beizu­tra­gen. Auch die Nutzung gängiger Schreibpro­gramme soll geübt werden.

6.3.15 Ther­a­pie
Für Kinder mit fest­gestell­tem son­der­päd­a­gogis­chem Förderbe­darf gibt es die Möglichkeit, an unser­er Schule inner­halb der Unter­richt­szeit Ergother­a­pie, Logopädie und Phys­io­ther­a­pie zu erhalten.

6.3.16 Teil­habe­as­sis­tenz
Manche Kinder mit Unter­stützungs­be­darf benöti­gen über die per­son­ellen Möglichkeit­en der Schule hin­aus eine indi­vidu­elle Teil­habe­as­sis­tenz, um erfol­gre­ich am Schulleben teil­nehmen zu kön­nen. Diese übernehmen Auf­gaben, die für das jew­eilige Kind nötig sind. Sehr häu­fig sind dies Tätigkeit­en in der Pflege und Betreu­ung des Kindes im Unter­richt und in den Pausen, Hil­fe bei der Bere­it­stel­lung und dem Umgang mit ver­schiede­nen Arbeits­ma­te­ri­alien oder präven­tive erzieherische Maß­nah­men. Zeitweise ist auch die Betreu­ung außer­halb des Klassen­ver­ban­des Bestandteil der Arbeit, zum Beispiel in Einkauf­s­si­t­u­a­tio­nen. Alle genan­nten Auf­gaben wer­den in Abstim­mung und unter der Anleitung durch die päd­a­gogis­chen Fachkräfte des Klassen­teams ausgeführt.
Die Teil­habe­as­sis­tenz muss von den Eltern beim zuständi­gen Sozial­rathaus beantragt wer­den. Die Entschei­dung, ob ein Kind eine Teil­habe­as­sis­tenz benötigt, wird im Aus­tausch von Eltern und Klassen­team getrof­fen (ggf. schon vor der Ein­schu­lung). Teil­habe­as­sis­ten­zen wer­den nicht an der Schule, son­dern bei exter­nen Trägern angestellt.

6.3.17 Sport und Bewegung
Für den Sportun­ter­richt ste­hen uns eine Schul­sporthalle und eine Mehrzweck­halle mit mod­ern­er Ausstat­tung zur Ver­fü­gung. Über die verpflich­t­en­den Sport­stun­den inner­halb des Stun­den­plans hin­aus bieten wir inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaften wech­sel­nd diverse Sport­möglichkeit­en – Ball­sport, Tis­chten­nis, Yoga und Bewe­gungsspiele in der Turn­halle sind nur eine kleine Auswahl. Auch die Pausen­zeit lädt zu Spiel und Bewe­gung auf dem Schul­hof ein.
Inner­halb der drit­ten Klasse wird ein halbes Jahr Schwim­munter­richt gelehrt. Dazu fahren die Klassen mit öffentlichen Verkehrsmit­teln in eines der Frank­furter Bäder, in denen wir eine Schwimm­bahn für den Unter­richt mieten. Für den Schwim­munter­richt haben wir umfassende Mate­ri­alien vor Ort.

Ein zu häu­figes und langes Sitzen kann der Gesund­heit schaden. Während des Unter­richt­es gibt es kurze Bewe­gungs- oder Entspan­nungspausen (Spiele, Lieder etc.). Außer­dem wer­den Unter­richtsin­halte mit Bewe­gung verknüpft.

7. Besonderes im Schulleben
>
7.1 Tag der offenen Tür
>

n jedem Schul­jahr bieten wir einen Tag der offe­nen Tür an. Dazu wird in den Kindertage­sein­rich­tun­gen und auf der Home­page ein­ge­laden. An diesem Tag haben alle an der Mar­garete-Steiff-Schule Inter­essierten die Möglichkeit, die Schule zu besichti­gen, Mitar­beit­er ken­nen zu ler­nen und Auszüge der Arbeit der Mar­garete-Steiff-Schule zu erleben. Der Tag wird von der gesamten Schul­ge­meinde gestal­tet: Die Kinder präsen­tieren mit den Mitar­beit­ern die Ergeb­nisse ein­er voraus­ge­gan­genen Pro­jek­t­woche, die Eltern beteili­gen sich am Auf- und Abbau sowie an der Bewirtung und ste­hen inter­essierten Gästen zu Gesprächen zur Ver­fü­gung. Die Lehrkräfte informieren über unsere päd­a­gogis­che Arbeit.

7.2 Elterninformationsabend
>

Im Sep­tem­ber bieten wir einen Eltern­in­for­ma­tion­s­abend an. Zu diesem Ter­min stellen sich die voraus­sichtlichen Klassen­teams für die ersten Klassen im fol­gen­den Schul­jahr vor und bericht­en über ihre Arbeit. Die Geschäfts­führung gibt darüber hin­aus Infor­ma­tio­nen zum Schulkonzept und zum Auf­nah­mev­er­fahren. Eine Führung durch das Schul­ge­bäude run­det den Abend ab.

7.3 Anmeldung
>

Ende Sep­tem­ber endet das Anmelde­v­er­fahren für die Schu­lan­fänger. Alle angemelde­ten Kinder wer­den zu einem Ken­nen­lern­nach­mit­tag in die Schule ein­ge­laden oder vor Ort in ihrem Kinder­garten besucht. Im Dezem­ber bekom­men die Fam­i­lien eine Zu- oder Absage für einen Schulplatz. Davon unab­hängig ist, dass alle Kinder an der für sie zuständi­gen staatlichen Grund­schule angemeldet sein müssen. Eltern von Kindern mit ein­er Beein­träch­ti­gung müssen auch dort die Über­prü­fung des son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darfs in Auf­trag geben. Dies ist bei uns Voraus­set­zung, um einen entsprechen­den Schulplatz zu bekommen.

Kurz vor den Som­mer­fe­rien wer­den die Kinder der zukün­fti­gen ersten Klassen zu einem Schnup­per-Schul­t­ag und die Eltern zu einem ersten Eltern­abend eingeladen.

7.4 Einschulung
>

Am ersten Mittwoch nach den hes­sis­chen Som­mer­fe­rien find­et an unser­er Schule die Ein­schu­lungs­feier in der Mehrzweck­halle statt. Die ganze Schul­ge­meinde begrüßt die neuen Mit­glieder der Mar­garete-Steiff-Schule. Eine zweite Klasse bere­it­et hier­für ein The­ater­stück vor. Nach der Ein­schu­lungs­feier haben die Erstk­lässler ihre erste Unter­richtsstunde und die Eltern der zweit­en Klassen bewirten die Eltern der Schulanfänger.

7.5 Einschulungsgottesdienst
>

In der zweit­en Schul­woche find­et inner­halb der Räum­lichkeit­en der Evan­ge­lisch Franzö­sisch-Reformierten Gemeinde Frank­furt unser Ein­schu­lungs­gottes­di­enst statt. Gemein­sam mit dem Pfar­rer gestal­tet eine der drit­ten Klassen den Schul­gottes­di­enst für die gesamte Schul­ge­meinde. Auch Eltern der Schule sind hier her­zlich willkommen.

7.6 Ab in die Ferien!
>

Am let­zten Schul­t­ag vor den Herbst‑, Wei­h­nachts- und Oster­fe­rien tre­f­fen sich die Kinder und päd­a­gogis­chen Fachkräfte im Musikraum. In diesem Rah­men kön­nen einzelne Klassen oder Kinder präsen­tieren, was sie im Unter­richt gel­ernt haben. Oft wer­den Gedichte vor­ge­tra­gen, Lieder gesun­gen oder Tänze gezeigt. Vor den Wei­h­nachts­fe­rien führt eine der zweit­en Klassen ein Wei­h­nacht­sthe­ater vor. An diesen drei Tagen find­et die Unter­richt­szeit nach Plan statt und nicht, wie an staatlichen Schulen üblich, verkürzt.

7.7 Sankt Martin
>

Im Novem­ber feiern die ersten und zweit­en Klassen gemein­sam mit den päd­a­gogis­chen Fachkräften und den Eltern das Sankt Mar­tins-Fest. Im Vor­feld basteln die Kinder ihre Lat­er­nen im Unter­richt. In der Evan­ge­lisch Franzö­sisch-Reformierten Gemeinde find­et ein kurz­er Gottes­di­enst statt, den die ersten Klassen mit­gestal­ten. Im Anschluss laufen alle mit ihren Lat­er­nen sin­gend zur Schule, um dort (Kinder-) Pun­sch zu trinken und frisches Mar­tins­ge­bäck miteinan­der zu teilen. Am Mar­tins­feuer lassen wir den Abend ausklingen.

7.8 Flohmarkt
>

Auf Ini­tia­tive des Kinderteams find­et um die Mar­tin­szeit ein Kinder­flohmarkt statt. In allen Klassen kön­nen die Kinder Spiel­ma­te­r­i­al und Büch­er an Mitschü­lerin­nen und Mitschüler verkaufen. Einen Teil des Erlös­es kön­nen die Kinder für einen guten Zweck spenden.

7.9 Adventssingen
>

In der Adventszeit tre­f­fen sich alle Kinder und päd­a­gogis­chen Fachkräfte mon­tag­mor­gens im Foy­er der Schule am Wei­h­nachts­baum zum tra­di­tionellen Adventssin­gen. Jede Woche wird ein neues Lied gesun­gen, das zuvor im Musikun­ter­richt geübt wurde.

7.10 Nikolaus
>

Der Niko­laus besucht in jedem Jahr auch unsere Schule. Er erzählt aus seinem Leben und die Klassen präsen­tieren Gedichte oder Lieder.

7.11 Weihnachts- und Osterwerkstatt
>

In der Adventszeit und kurz vor Ostern find­en the­ma­tisch ori­en­tierte Bastel­w­erk­stät­ten statt. Jede Klasse bietet ein Baste­lange­bot an. Die Kinder kön­nen dabei frei auswählen, was sie her­stellen möchten.

7.12 Fasching
>

An Fasching wird die Mar­garete-Steiff-Schule von den Erstk­lässlern geschmückt. Mit ein­er Polon­aise durch das gesamte Schul­ge­bäude startet die Faschingspar­ty. In den Räu­men der zweit­en Klassen wer­den Grup­pen­spiele ange­boten und die Kinder kön­nen sich schminken lassen. Im Musikraum ver­anstal­ten die drit­ten Klassen eine Disko. Die vierten Klassen bedi­enen im Faschingscafé in den unteren Speiseräumen.

7.13 Bewegliche Ferientage
>

Neben den durch das staatliche Schu­lamt fest­gelegten beweglichen Feri­en­t­a­gen ver­fügt die Schule auf­grund der ver­längerten Schul­t­age vor Herbst‑, Wei­h­nachts- und Oster­fe­rien sowie der Schulpflicht für alle Kinder am Tag der offe­nen Tür über zwei zusät­zliche Feri­en­t­age („Inti-Feri­en­t­age“). Diese wer­den zu Beginn des Schul­jahres fest­gelegt und den Eltern im Rah­men des Ter­min­planes mitgeteilt.

7.14 „Schöne Woche“ und Klassenfahrten
>

In der ersten Klasse find­et die „Schöne Woche“ statt. In dieser Zeit wer­den Aus­flüge in die nähere Umge­bung sowie gemein­same von den Kindern gewün­schte Aktiv­itäten durchge­führt. Auch in den höheren Klassen find­en vor den Ferien solche „entspan­nten“ Tage statt. Ab dem zweit­en Jahrgang fahren die Klassen in der Regel jedes Jahr auf Klassen­fahrt. Die Dauer der Fahrten richtet sich nach den Bedürfnis­sen und Möglichkeit­en der Kinder­gruppe und liegt bei zwei bis fünf Tagen.

7.15 Sportfest
>

Jedes Jahr führen wir anstatt der Bun­desju­gend­spiele ein Sport- und Spielfest durch. Auf dem benach­barten Sport­platz wer­den zahlre­iche Sport- und Spielmöglichkeit­en ange­boten. Die Bewe­gungsmöglichkeit­en reichen von Roll­stuhlpar­cours, Gum­mistiefel­weitwurf über Dreibein­lauf, Weit­sprin­gen bis Wettrennen.

7.16 Projektwoche
>

Ein- bis zweimal im Jahr find­et in der Mar­garete-Steiff-Schule eine Pro­jek­t­woche statt, die klass­en­in­tern oder klassen- und jahrgangsüber­greifend gestal­tet wer­den kann. Die Kinder wer­den in der Regel an der The­men­find­ung beteiligt und mit unter­schiedlichen Meth­o­d­en auf ver­schiede­nen Ebe­nen des Ler­nens ange­sprochen. In der Pro­jek­t­woche beste­ht die Gele­gen­heit, sich beson­ders mit den eige­nen Stärken einzubrin­gen und sich inten­siv mit einem The­ma auseinan­derzuset­zen. Zudem sam­meln die Kinder durch das gemein­same Arbeit­en in den Grup­pen wichtige Erfahrun­gen im Bere­ich des koop­er­a­tiv­en Lernens.
Den Abschluss der Pro­jek­t­woche bildet die Präsen­ta­tion am Tag der offe­nen Tür. Neben den Eltern und Ver­wandten der Kinder sind auch zukün­ftige Schu­lan­fänger, die Koop­er­a­tionspart­ner sowie Fre­unde und Förder­er der Schule ein­ge­laden. Die Besuch­er gewin­nen an diesem Tag einen Ein­blick in die Vielfalt der Aktio­nen der Projektwoche.

7.17 Übergang zur weiterführenden Schule
>

Am Ende der Grund­schulzeit ste­ht der Wech­sel zur weit­er­führen­den Schule an. An Infor­ma­tion­s­aben­den wer­den die Eltern über die Möglichkeit­en der weit­eren Beschu­lung informiert. Viele Kinder unser­er Schule wech­seln an Inte­gri­erte Gesamtschulen oder Gym­nasien. In Über­gangs­ge­sprächen sprechen die Lehrkräfte eine Empfehlung für den weit­eren Bil­dungs­gang aus. Wie auch in staatlichen Schulen üblich, entschei­den sich die Eltern für einen Bil­dungs­gang und äußern zwei Wun­schschulen. Eltern von Kindern mit fest­gestell­tem son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darf wer­den zu Über­gang und Schul­wun­sch inten­siv berat­en. Unter Mitwirkung des Beratungs- und Förderzen­trums wird eine Schule gewählt, die den Wün­schen der Eltern entspricht.
Unter Umstän­den kann es für ein Kind hil­fre­ich sein, die Grund­schulzeit um ein Jahr zu ver­längern. Auf beson­deren Eltern­wun­sch ver­suchen wir dies zu ermöglichen.

7.18 Abschiedstheater
>

Am Ende der vierten Klasse ver­ab­schieden sich die Schulkinder mit einem Abschied­sthe­ater. In den let­zten Wochen vor den Som­mer­fe­rien wird ein The­ater­stück erar­beit­et und geprobt. Auch die Büh­nen­bilder wer­den ent­wor­fen und gebaut. Das The­ater­pro­jekt ist eine Gemein­schaft­spro­duk­tion der bei­den Par­al­lelk­lassen. Zwei Auf­führun­gen find­en statt, eine für die Schul­ge­meinde am Vor­mit­tag und eine für die Eltern am Nachmittag.

Das Abschied­sthe­ater ist immer ein großes Ereig­nis für alle und die Kinder der vierten Klasse wer­den mit einem tosenden Applaus ver­ab­schiedet. Bei diesem The­ater auf der Bühne wird sicht­bar, wie die Schulkinder sich in den vier Jahren ihrer Grund­schulzeit entwick­elt haben, wie stark sie in ihrer Per­sön­lichkeit gewach­sen sind und wie selb­st­be­wusst sie sich präsen­tieren können.

8. Offene Ganztagsschule
>
8.1 Mittagessen
>

In der Mar­garete-Steiff-Schule essen alle Kinder täglich im Klassen­ver­band zu Mit­tag. Uns ist wichtig, dass die Kinder wie zu Hause im Fam­i­lien­ver­band an Tis­chgrup­pen mit den päd­a­gogis­chen Fachkräften zusam­men­sitzen und sich unter­hal­ten kön­nen. Das Essen ste­ht auf Speisewa­gen im Essen­sraum und die Kinder haben die Möglichkeit, die Essens­menge selb­st zu bes­tim­men. In der Küche kön­nen sie bei Bedarf auch Essen nachholen.

Das Küchen­team bere­it­et die Speisen frisch zu. Dabei wird auf alle Unverträglichkeit­en und Allergien geachtet und sep­a­rat gekocht. Ein veg­e­tarisches Gericht wird täglich angeboten.

Der Speise­plan wird von unser­er Hauswirtschaft­sleitung jede Woche neu zusam­mengestellt und ori­en­tiert sich am Bre­mer Mod­ell. Dies bedeutet eine aus­ge­wo­gene Auswahl von Speisen und umfasst 2 bis 3 veg­e­tarische Mit­tagessen, ein Gericht mit Fisch und max­i­mal zwei Gerichte mit Fleisch pro Woche. Auch Nudeln, Reis, Kartof­feln und Hülsen­früchte wer­den in den Speise­plan integriert.

Die Lebens­mit­tel wer­den wöchentlich frisch geliefert. Fast alle Obst- und Gemüs­esorten, Milch­pro­duk­te, Öle und Gewürze bekom­men wir von Bio-Liefer­an­ten. Das Fleisch beziehen wir von einem Met­zger aus dem Oden­wald. Das Küchen­per­son­al ver­sucht, Ver­pack­ungsmüll zu vermeiden.

8.2 Nachmittagsbetreuung (NABI)
>

Die Nach­mit­tags­be­treu­ung der Mar­garete-Steiff-Schule, kurz NABI, richtet sich an alle Kinder der Schule. Dieses Ange­bot ist nicht im Schul­geld inbe­grif­f­en. Es ist unser Bestreben, allen Kindern der Klassen 1 bis 4 einen abwech­slungsre­ichen, kreativ­en und entspan­nten Nach­mit­tag anzu­bi­eten. Die Ange­bote reichen von Bewe­gungs- und Spielange­boten über kreative Gestal­tungsmöglichkeit­en bis zu For­men des Aus­ruhens und Kraft­tankens. Zudem wer­den die Kinder bei den Hausauf­gaben betreut und bei Bedarf unterstützt.

Die NABI find­et an allen Schul­t­a­gen von 14:15 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Ein klar struk­turi­ert­er Ablauf des Nach­mit­tags mit fes­ten Uhrzeit­en ist uns beson­ders wichtig, da er das Bedürf­nis viel­er Kinder nach Ord­nung und Ver­lässlichkeit erfüllt.

Die Klassen­teams und die päd­a­gogis­chen Fachkräfte der Nach­mit­tags­be­treu­ung ste­hen in sehr gutem Kon­takt. Sie sind in regelmäßigem Aus­tausch über den Entwick­lungs­stand der Kinder. Unser Ziel ist es, gemein­sam in einem mul­ti­pro­fes­sionellen Team die Entwick­lung der Kinder jed­erzeit zu unterstützen.

8.2.1 Arbeitsgemeinschaften
>

Unsere Arbeits­ge­mein­schaften (AG) wer­den vom Nach­mit­tags­be­treu­ung­steam an drei Tagen der Woche (Dien­stag, Mittwoch, Don­ner­stag) organ­isiert. An jedem der drei Tage gibt es ein vielfältiges Pro­gramm aus unter­schiedlichen The­men­bere­ichen. Arbeits­ge­mein­schaften sind frei­willige zusät­zliche Ange­bote. Die ersten Klassen kön­nen ab dem zweit­en Hal­b­jahr ein Ange­bot wählen, alle anderen dür­fen zwei Ange­bote wählen. Die Inhalte wech­seln hal­b­jährlich. Mögliche Arbeits­ge­mein­schaften sind: Fußball, Bas­ket­ball mit den Sky­lin­ers Frank­furt, Musik, Tex­tiles Gestal­ten, Tanzen, Rund um den Hund, Schmuck, Glück, Töpfern, Bücherki­no, offenes Ate­lier, Völker­ball, Erste Hil­fe, Wild­nis, Exper­i­mente, Trom­meln und vieles mehr. Um immer ein attrak­tives und anspruchsvolles Ange­bot bieten zu kön­nen, leit­en neben unserem päd­a­gogis­chen Per­son­al auch kom­pe­tente Hon­o­rarkräfte die Arbeitsgemeinschaften.

8.2.2. Ferienspiele
>

Zusät­zlich zu dem Ange­bot der Nach­mit­tags­be­treu­ung gibt es in ins­ge­samt vier Ferien­wochen „Ferien­spiele“. Dies ist ein ganztägiges Betreu­ungsange­bot in den Oster‑, Som­mer- und Herb­st­fe­rien, welch­es sich vor­rangig an die Kinder richtet, die die Nach­mit­tags­be­treu­ung besuchen.

Ein umfassender Aus­tausch mit den Eltern ist uns auch hier sehr wichtig und ein zen­traler Punkt unser­er Arbeit. Mit kon­struk­tiv­er Zusam­me­nar­beit sor­gen wir dafür, dass sich alle Kinder in der Nach­mit­tags­be­treu­ung wohlfühlen.

9. Elternmitwirkung
>
Elternmitwirkung
>

Die Zusam­me­nar­beit und der Aus­tausch zwis­chen Erziehungs­berechtigten und päd­a­gogis­chen Fachkräften ist wesentlich­er Bestandteil unser­er päd­a­gogis­chen Arbeit. Ein wertschätzen­der Aus­tausch aller Beteiligten bildet hier­bei die Grund­lage. Wir sehen dabei die Erziehungs­berechtigten als Experten für ihr Kind. Die Päd­a­gogin­nen und Päd­a­gogen sind Experten für das Unter­richts­geschehen und den Schulalltag.

9.1 Elterngespräche
>

Die Teams führen Gespräche mit den Erziehungs­berechtigten zur gegen­seit­i­gen Infor­ma­tion. Min­destens ein­mal im Jahr find­en mit allen Eltern Gespräche statt, um über den aktuellen Leis­tungs- und Entwick­lungs­stand zu informieren. In diesen Elternge­sprächen wird das Kind ganzheitlich betra­chtet. Das soziale Umfeld und die famil­iäre Sit­u­a­tion ist genau­so im Fokus wie die sozial-emo­tionale und kog­ni­tive Entwick­lung in der Schule. Ein wertschätzen­der Aus­tausch, Trans­parenz und das gemein­same Suchen von Lösun­gen für aufgekommene Fra­gen sind nach unserem Ver­ständ­nis maßge­blich für die Elternge­spräche. Neben den jährlichen Elternge­sprächen kön­nen, wenn nötig auch weit­ere Gespräche vere­in­bart wer­den. Ergänzend gibt es Gespräche, an denen die Kinder selb­st beteiligt sind.

9.2 Fördergespräche und Große Runde
>

Förderge­spräche find­en zweimal im Schul­jahr statt. An den Förderge­sprächen nehmen das Team und die Erziehungs­berechtigten des Kindes teil. Die Gespräche laufen im Herb­st und im Früh­jahr. Bei jedem Gespräch wird gemein­sam mit den Erziehungs­berechtigten der aktuelle Förder­plan besprochen und fortgeschrieben.

Zusät­zlich zu den Förderge­sprächen find­et für Kinder mit son­der­päd­a­gogis­chem Förderbe­darf ein­mal im Schul­jahr die „Große Runde“ statt. An diesem nimmt die Förder­schullehrkraft, die Erziehungs­berechtigten des Kindes und die jew­eili­gen Ther­a­peutin­nen und Ther­a­peuten teil. Auch externe ther­a­peutis­che und medi­zinis­che Fachkräfte, die das Kind gut ken­nen, kön­nen an der Großen Runde teil­nehmen. Grund­lage ist die Förder­pla­nung der ther­a­peutis­chen Fachkräfte, die zur Großen Runde ein­laden. Ziel dieses Gespräch­es ist es, Inhalte der Ther­a­pie best­möglich mit Unter­richtsin­hal­ten und aktuellen The­men aus dem Eltern­haus zu verknüpfen.

9.3 Mitteilungsheft und Elternpost
>

Zeit­na­he Infor­ma­tio­nen den Schu­lall­t­ag betr­e­f­fend, wer­den über das Mit­teilung­sheft, die Eltern­post oder per E‑Mail vermittelt.

9.4 Elternbeiräte
>

Eltern­beiräte vertreten die Gesamtheit der Eltern ein­er Klasse und bericht­en über ihre Tätigkeit­en in den einzel­nen Gremien regelmäßig auf Eltern­aben­den, sofern diese Infor­ma­tio­nen nicht der Schweigepflicht unter­liegen. Über anste­hende Entschei­dun­gen wird rechtzeit­ig auf Eltern­aben­den informiert. Die Schulleitung bzw. die Teams der einzel­nen Klassen sind verpflichtet, mit den Eltern­beiräten grund­sät­zliche päd­a­gogis­che, konzep­tionelle und organ­isatorische Änderun­gen sowie Vorhaben zu berat­en und gegebe­nen­falls abzus­tim­men. Eltern­beiräte kön­nen auf Wun­sch der Beteiligten in Kon­flik­t­fällen eine ver­mit­tel­nde Funk­tion übernehmen. Die Eltern­beiräte sind Mit­glieder im Schulelternbeirat.

9.5 Elternabend
>

Eltern­abende dienen der Infor­ma­tion über das Geschehen in der Klasse. Die päd­a­gogis­che Arbeit wird trans­par­ent dargestellt, über den Ein­satz von Lehr- und Unter­richtsmit­teln informiert und Organ­isatorisches besprochen. Eltern­abende find­en regelmäßig, min­destens vier Mal pro Schul­jahr statt. Zeit­punkt, Gestal­tung und Leitung des Eltern­abends ver­ant­worten die gewählten Eltern­beiträte in Absprache mit dem jew­eili­gen Klassenteam.

9.6 Gesamtelternabend
>

Bei Bedarf wer­den alle Eltern zu einem Gesamtel­tern­abend ein­ge­laden. Hier wer­den Belange, die die Gesamtheit der Schule ange­hen, disku­tiert. An den Gesamtel­tern­aben­den nehmen nach Möglichkeit auch die päd­a­gogis­chen Fachkräfte und die Schulleitung teil. Für Zeit­punkt, Gestal­tung und Leitung der Gesamtel­tern­abende sind die gewählten Vor­sitzen­den des Schulel­tern­beirates ver­ant­wortlich. Die Abende wer­den gemein­sam mit der Schulleitung vorbereitet.

9.7 Schulelternbeirat
>

Mit­glieder des Schulel­tern­beirates sind die gewählten Eltern­vertre­tun­gen der jew­eili­gen Klassen. Der Beirat wählt aus sein­er Mitte eine Vor­sitzende oder einen Vor­sitzen­den, eine Stel­lvertreterin oder einen Stel­lvertreter und Delegierte zur Wahl des Stadtel­tern­beirats. An den Sitzun­gen des Schulel­tern­beirates nimmt die Schulleitung teil. Der Schulel­tern­beirat kann aus beson­deren Grün­den allein beraten.
Der Schulel­tern­beirat nimmt das im hes­sis­chen Schulge­setz for­mulierte Mitbes­tim­mungsrecht der Eltern wahr. Entschei­dun­gen des Schu­lauss­chuss­es bedür­fen der Zus­tim­mung des Schulelternbeirates.

9.8 Schulausschuss
>

Zum Schu­lauss­chuss gehören die Schulleitung, jew­eils vier Vertreter der päd­a­gogis­chen Fachkräfte und vier Eltern­vertreter sowie der Vor­sitz des Schulelternbeirates.
Der Schu­lauss­chuss ist das Organ gemein­samer Beratung und Beschlussfas­sung, in der päd­a­gogis­che Fachkräfte und Eltern zusam­men­wirken. Er berät alle wichti­gen Angele­gen­heit­en der Schule und ver­mit­telt bei Meinungsverschiedenheiten.

9.9 Inklusions-AG
>

Die Inklu­sions-AG ist ein regelmäßig stat­tfind­en­des Forum, in dem sich inter­essierte Erziehungs­berechtigte zum Erfahrungsaus­tausch tre­f­fen. Dieser Rah­men bietet auch die Möglichkeit, über Äng­ste zu sprechen, Hem­mungen abzubauen sowie die Inklu­sion­sprozesse weit­er zu entwickeln.

9.10 Eltern im Schulleben
>

Über die Mitar­beit in Gremien hin­aus freuen wir uns über das Mitwirken von Eltern an päd­a­gogis­chen Tagen, Work­shops und Gesamtkon­feren­zen. Daneben unter­stützen uns Eltern aktiv über das gesamte Schul­jahr hin­weg. Am Tag der Ein­schu­lung begrüßen die Eltern der zweit­en Klassen die neuen Eltern mit Kaf­fee und Kuchen. Am Infor­ma­tion­s­abend sowie am Tag der offe­nen Tür beteili­gen sich die Eltern­beiräte, um Infor­ma­tio­nen von Eltern für Eltern weit­er zu geben.

Außer­dem bieten die Eltern am Tag der offe­nen Tür ein Buf­fett für die Gäste an. Darüber hin­aus sind die Eltern an diesem Tag aktiv vor Ort und unter­stützen, wo sie gebraucht werden.

Nach der Klassen­fahrt begrüßen die Eltern die Heimkehrer mit einem Willkom­mens­buf­fett im Vor­garten der Schule. Sie unter­stützen bei Schulfesten und organ­isieren alle zwei Jahre das Eltern­fest mit einem Theater.

9.11 Förderverein
>

Vor eini­gen Jahren grün­de­ten Eltern den Fördervere­in der Schule. Dank des Fördervere­ins kon­nten schon viele wun­der­volle Pro­jek­te finanziert und dadurch real­isiert wer­den. Einige Beispiele sind unter anderem das Abschied­sthe­ater im Zirkus Zarakali, eine AG zur Bewe­gungs­förderung, der beliebte Tis­ch­kick­er, die Pop­corn-Mas­chine, musikalis­che Ausstat­tung mit Ukule­len sowie die Tech­nik­türme für den Sachunterricht.

10. Schulentwicklung
>

Damit die Mar­garete-Steiff-Schule sich stetig effek­tiv und kom­pe­tent weit­er­en­twick­elt, gibt es zahlre­iche fest instal­lierte Instru­mente. Regelmäßige von der Schule finanzierte Team­su­per­vi­sio­nen und Fort­bil­dun­gen sowie regelmäßige Tre­f­fen von Fach­grup­pen sind für uns genau­so selb­stver­ständlich wie Päd­a­gogis­che Tage und von außen begleit­ete Steuer­grup­pen­sitzun­gen und Schulleitungscoaching.

11. Öffnung von Schule
>
11.1 Außerschulische Lernorte
>

Das Ange­bot in Frank­furt eröffnet unseren Schulkindern vielfältige Möglichkeit­en, ihren Erfahrungs- und Leben­sraum zu erweit­ern. Diese Ange­bote wer­den von uns in vielfältiger Weise genutzt. Unter anderem sind zu nen­nen der Col­orado Park (Aben­teuer­spielplatz Rieder­wald) in der Nähe der Schule, Museen wie das Senken­bergmu­se­um, das Bibel­mu­se­um, das Städel, Zoo, Pal­men­garten mit Papagenothe­ater, diverse Parks der Umge­bung und die Alte Oper. Gerne besuchen wir auch die Burgfest­spiele in Bad Vilbel.

Ein beson­der­er und wichtiger Ler­nort ist unser Schul­gar­ten, die „Wild­nis“. Das Kol­legium der Mar­garete-Steiff-Schule hat beschlossen, dass alle zweit­en Klassen regelmäßig den Schul­gar­ten besuchen. Neben Spiel und Spaß find­et dort, z.B. im „grü­nen Klassen­z­im­mer“, auch Unter­richt statt. Alle anderen Klassen kön­nen den Schul­gar­ten für Pro­jek­te, Aus­flüge und Feiern nutzen. Das Väter-Kind-Zel­ten (eine Elternini­tia­tive) find­et hier alljährlich statt.

11.2 Außerschulische Partner
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule arbeit­et mit zahlre­ichen außer­schulis­chen Part­nern zusam­men. Der in der Nach­barschaft behei­matete Zirkus Zarakali bietet uns die Möglichkeit, das Abschied­sthe­ater der vierten Klassen im Zirkuszelt aufzuführen.

Auf­grund der zahlre­ichen Kinder mit fest­gestell­tem son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darf arbeit­en wir eng den Beratungs- und Förderzen­tren sowie mit den Sozial­rathäusern zusam­men. Bei auftre­tenden Schwierigkeit­en im sozial-emo­tionalen Bere­ich sowie bei Erziehungs­fra­gen ist das „Haus am Weißen Stein“ ein ver­lässlich­er und kom­pe­ten­ter Partner.

Im Bere­ich der Teil­habe­as­sis­tenz ste­hen uns viele Träger als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Ein langjähriger Koop­er­a­tionspart­ner ist die Lebenshilfe.

Um den Kindern mit fest­gestell­tem son­der­päd­a­gogis­chen Förderbe­darf eine opti­male Teil­habe am Unter­richt zu gewährleis­ten bietet der Vere­in für Arbeit und Erziehung­shil­fe (VAE) drei ther­a­peutis­che Ange­bote, Logopädie, Ergother­a­pie und Phys­io­ther­a­pie im Schul­ge­bäude während der Unter­richt­szeit an. Hier­für hat die Schule zwei eigene Ther­a­pieräume eingerichtet.
Im Nach­mit­tags­bere­ich haben wir wech­sel­nde Koop­er­a­tio­nen, um das Ange­bot vielfältig zu hal­ten. Aktuell arbeit­en wir mit den „Sky­lin­ers“, dem Sportvere­in für Inklu­sion und „Mind Your Health“ zusammen.

11.3 Hospitation und Praktikum
>

Wir bieten pro Schul­jahr Hos­pi­ta­tion­stage und zahlre­iche Prak­tikum­splätze an, um die Arbeit der Mar­garete-Steiff-Schule ken­nen zu ler­nen und zu erleben, wie Inklu­sion gelin­gen kann.

Wir set­zen uns für eine nach­haltige und gesunde Schule ein.

12. Entwicklungsziele und Ausblick
>

Die Mar­garete-Steiff-Schule hat sich zum Ziel geset­zt, sich in den kom­menden zwei Jahren weit­er zu ein­er nach­halti­gen und gesun­den Schule zu entwick­eln. An einem Päd­a­gogis­chen Tag wur­den viele Ideen gesam­melt, die es zu konkretisieren gilt.

Wir pla­nen eine Inten­sivierung des Ein­satzes von dig­i­tal­en Medi­en und haben bere­its Anwen­dungs­beispiele zusam­mengestellt, die in der näch­sten Zeit erprobt wer­den. Die Ausstat­tung aller Klassen mit Smart­boards soll bei uns zum Stan­dard wer­den. Darüber hin­aus wer­den wir einen Lap­top­wa­gen anschaf­fen, um den Umgang mit dem PC in den Klassen auf vielfältigere Weise zu üben.

Zukün­ftig möcht­en wir Lehrkräfte im Vor­bere­itungs­di­enst aus­bilden, sowie die staatliche Anerken­nung der Schule beantragen.